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Die Mitte Basel-Stadt will Uni-Filiale in der EU am Oberrhein prüfen

Vor kurzem kommunizierte die Mitte Basel-Stadt, dass ihr die gute Zusammenarbeit mit den Nachbarn wichtig ist, vor allem nach dem Abbruch der Verhandlungen mit der Europäischen Union über ein institutionelles Rahmenabkommen. Mit einem weiteren Anzug will die Partei die Möglichkeit einer «Tochter-Universität» im Grenznahen Ausland prüfen lassen.

Im Juli präsentierte die Mitte Basel-Stadt mehrere Vorstösse rund um das Thema «Zusammenarbeit mit der EU» (https://bit.ly/3jzEzVf). Nachdem der Bundesrat im Juni entschied, die Verhandlungen mit der Europäischen Union über ein institutionelles Rahmenabkommen abzubrechen, fragte sich die Partei, wie die Zukunft des bilateralen Weges aussehen würde. Im Bereich der Bildung und Forschung sind Austauschprogramme für Hochschulen wie die Universität Basel von zentraler Bedeutung und diese stehen nun auf der Kippe.

Forscherinnen und Forscher sind immer häufiger vor die Frage gestellt, ob sie ihr Forschungsprojekt nicht besser an einer Uni innerhalb der EU durchführen sollten, welche weiterhin über die Fördergelder verfügen kann. Es gab in diesem Zusammenhang bereits Berichte in den Medien, wonach Forschende der Uni Basel von EU-Institutionen „abgeworben“ werden, denn mit einem Wechsel an eine Hochschule in der EU wären die EU-Fördergelder und die Partizipation an EU-Programmen gewährleistet. Es darf nicht dazu kommen, dass die Schweiz ihre Forscherinnen und Forscher aufgrund von fehlender Rahmenabkommen mit der EU verliert. Langfristig ist eine Lösung für Schweizer Hochschulen nötig, um nicht auf Dauer aus EU-Forschungsprogrammen ausgeschlossen zu bleiben. Dabei könnte die Gründung einer Basler Uni-Filiale innerhalb der EU ein Möglicher Lösungsweg sein; Die Universität Oxford hatte bereits 2017 die Idee, eine Filiale in Paris zu gründen im Zusammenhang mit dem Brexit.

Die Mitte Basel-Stadt möchte nun von der Regierung prüfen lassen, ob das für die Universität Basel ebenfalls eine Möglichkeit wäre. In einem Anzug fragt Grossrätin Andrea Knellwolf, ob die Universität Basel eine «Tochter-Universität» im Grenznahmen Ausland gründen könnte.

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