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Petition eingereicht: Schluss mit dem Busbahnhof-Provisorium

19. November 2025 – Mitte-Altgrossrätin Beatrice Isler hat gemeinsam mit einem überparteilichen Komitee aus engagierten Personen aus dem Gundeli heute Mittag die Petition «Internationaler Busbahnhof: Visitenkarte für Basel» der Präsidentin der Petitionskommission, Heidi Mück, übergeben. In nur fünf Wochen wurden 1’113 Unterschriften gesammelt. Dies ist ein starkes Zeichen dafür, dass die Bevölkerung endlich eine echte Lösung erwartet.

Beatrice Isler übergibt die Petition an die Präsidentin der Patitionskommission, Heidi Mück

Beatrice Isler übergibt die Petition an die Präsidentin der Petitionskommission, Heidi Mück

Ein Provisorium, das längst zum politischen Armutszeugnis geworden ist

Der sogenannte «Internationale Busbahnhof» an der Meret Oppenheim-Strasse besteht seit ein paar Jahren provisorisch aus nicht mehr als einem schmalen Trottoirstreifen, einer kleinen digitalen Anzeige und einer einzigen, mühsam erstrittenen mobilen Toilette. Täglich nutzen 250 bis 500 Passagiere diesen Ort ohne Witterungsschutz und ohne sichere Infrastruktur.

Basel hat sich zähneknirschend während der Bauarbeiten der SBB mit einem solchen Provisorium begnügt. Aber jetzt wird neu gebaut – ohne Toilette und ohne vernünftigen Unterstand. Wer ankommt, verdient ein anständiges Willkommen, wer abfährt eine anständige Warteumgebung als letzte Visitenkarte unserer Stadt. 1'108 Unterschriften in fünf Wochen zeigen unmissverständlich: Die Bevölkerung hat genug von dieser unsäglichen Situation.
Beatrice Isler
Vorstandsmitglied

Verkehrslogische Fehlplanung verschärft die Situation

Die heutige Verkehrsführung verschärft die Probleme zusätzlich. Fernbusse müssen von der Autobahn durch die Güterstrasse ins Quartier und anschliessend wieder zurück in die Meret Oppenheim-Strasse einfädeln. Für Isler ist klar: «Diese Planung ist schlicht unhaltbar. Der Regierungsrat kann die Belastung des Gundeli nicht länger ignorieren.»

Der Kanton ist in der Pflicht – nicht irgendwann, sondern jetzt

Gemäss Bundesvorgaben sind die Kantone für Fernbushaltestellen verantwortlich, unabhängig davon, wem das Grundstück gehört. Damit liegt die Verantwortung für die untragbare Situation klar beim Kanton Basel-Stadt. Erwartet wird eine zeitgemässe, saubere und sichere Anlage mit Warte-, Abfall- und Toiletteninfrastruktur.

Quartier und Politik ziehen am gleichen Strick

Getragen wird die Petition von einem breiten überparteilichen Komitee, zahlreichen Anwohnerinnen und Anwohnern, Quartiervertretungen und lokalen Akteuren, darunter Mitte-Grossrat Bruno Lötscher und André Giger, Vorstand Die Mitte Sektion Ost. Gemeinsam fordern sie einen Busbahnhof, der Basels Anspruch als internationale Stadt erfüllt: eine echte Visitenkarte statt eines Dauerprovisoriums.

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